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Die Weine sind früh zugänglich: eine ideale Gelegenheit für Burgund-Einsteiger! „Ein ganz großer Jahrgang!“, „Hervorragend!“, „Sensationell!“ – Das Ausmaß der Begeisterung ist unterschiedlich, aber der Ton einheitlich: 2009 gilt im Burgund als Spitzenjahrgang, wie es ihn vielleicht nur ein- oder zweimal im Jahrzehnt gibt. Der „Decanter“ zeigt zwar die typisch britische „stiff upperlipp“, gesteht aber immerhin zu: „Burgundy 2009: great, but not 2005“. 2009 brachte im Burgund gutes Wetter, die Natur sorgte für optimale Voraussetzungen, eine lange Vegetationsperiode und hohe physiologische Reife der Trauben. Der Rest lag an den Winzern. Da der Reifeprozess während des Jahres ungleichmäßig verlief, bestand der Trick darin, jede Parzelle exakt am Höhepunkt der Traubenreife zu lesen. Was ist typisch für die 2009er-Burgunder? Sie sind vergleichsweise früh zugänglich, trotzdem sehr lange lagerfähig, tiefgründig, zeigen feine Tannine, sind sehr konzentriert und komplex. Zu dieser „leichten“ Zugänglichkeit meint ein burgundischer Winzer, der schwierige Jahrgänge lieber hat, weil sie ihn mehr herausfordern: „Sogar Leute, die von Burgund nichts verstehen, werden den 2009er mögen.“ – So gesehen ist dieser Jahrgang die beste Gelegenheit für Burgund-Einsteiger! Jancis Robinson, Grande Dame des Weinjournalismus, legt den Finger auf den einzigen wunden Punkt: „There’s a problem with the 2009 vintage in Burgundy. It’s too attractive.“ So attraktiv, dass man angesichts der notorisch kleinen Mengen, die dort produziert werden, nicht zu lange zögern sollte ... Dazu noch ein Tipp: 2009 sind auch die Village-Weine außergewöhnlich gut ausgefallen – und bekanntlich in größeren Mengen verfügbar und deutlich preisgünstiger als die berühmten und begehrten Grand Crus und Premier Crus. Domaine Michéle & Patrice Rion zur Übersicht |
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