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Ànima Negra konzentriert sich auf inseltypische Rebsorten und macht die besten Weine Mallorcas.
Jene jungen Winzer, die 1994 unter Federführung von Francesc Grimalt – der sich inzwischen anderen Projekten widmet – die Bodega Ànima Negra (span: „Schwarze Seele“) auf Mallorca gründeten, bewiesen erstaunlichen Mut und Weitblick: Sie besannen sich auf die alten Weinbautraditionen ihrer Insel und konzentrierten sich von Anfang an auf die alteingesessenen – autochthonen – roten Rebsorten Mallorcas: Callet, Mantonegre und Fogoneu. Behutsamer Holzeinsatz
Ànima Negra bewirtschaftet im Südosten Mallorcas etwa 20 Hektar Reben mit bis zu 60 Jahre alten, in Einzelbusch-Erziehung kultivierten Weinstöcken. Das Weingut verfügt heute über modernste Kellertechnik und lässt die Weine in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche reifen, ohne dass Holz- und Vanillenoten die Eigenaromen der Trauben beeinträchtigen würden. Ànima Negra stellt neben seinem Paradewein Àn auch einen Zweitwein, den preisgünstigeren ÀN/2 her. Nur in besonders guten Jahren produziert man aus streng selektionierten Trauben aus besonders begünstigen Einzellagen in kleinen Mengen den Premiumwein Son Negre. In jenen Jahren, in denen die Qualität für den Son Negre als nicht ausreichend beurteilt wird, gelangen die entsprechenden Partien in den Àn und werten damit diesen auf. Slow Food und Robert Parker über Ànima Negra Slow Food nahm den Àn in die „Arche Noah des Geschmacks“ auf: „Ein Beispiel für einen terroirbasierten Wein, der die Würde der autochthonen Rebsorte Callet wiederherstellt.“ Die aktuellen Parker-Punkte für Anima Negra
Àn 2006 92 Pkte zur Übersicht |