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Die weißen Burgunder von Rémis Jobard aus Meursault verbinden Finesse, Eleganz und Mineralität im klassischen Sinn. Es sind maßstabsetzende Chardonnay-Weine, die Rémi Jobard aus dem legendären burgundischen Weinbaudorf Meursault produziert – auch wenn es der bescheidene und zurückhaltende Winzer selbst nie so ausdrücken würde. Seit er 1993 das acht Hektar kleine Familienweingut übernahm, hat er sich zu einem der wichtigsten und besten Meursault-Winzern der jüngeren Generation entwickelt. Ob einfacher, preisgünstiger, ungeachtet dessen vorzüglicher „Bourgogne Blanc“, der aus zugekauften erstklassigen Trauben aus verschiedenen Lagen Burgunds bereitet wird, oder Weine aus eigenen, berühmten Premier Cru-Lagen der Appellationen Meursault, Puligny-Montrachet oder Chassagne-Montrachet: Jobard bietet in allen Kategorien hervorragende Qualitäten. Das Terroir dieser Region – stark kalkhaltige Böden mit etwas Lehm – ist ideal für die Sorte Chardonnay und verleiht den Weinen mineralische Noten. Jobard erzeugt kaum 50.000 Flaschen jährlich, arbeitet biodynamisch, lässt den Most mit weingarteneigenen Naturhefen „spontan“ vergären, setzt keine Enzyme zu, filtert die Weine nicht, arbeitet behutsam und zurückhaltend im Keller. Alle Weine reifen zwar im Barrique (im Burgund nicht 225 l, sondern 228 l), doch Jobard ist sehr vorsichtig, damit seine feingliedrigen Weine Weine keine „neureiche“ Holznote bekommen und erneurt jährlich nur 20 % der Barriques. All dies hat zur Folge, dass die große historische Stärke der weißen Burgunder – das spezifische Terroir der Lagen – in Jobards Weinen voll zum Ausdruck kommt, kombiniert mit Finesse und Elegance.
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