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Manincor: gräflich-biodynamische Spitzenweine aus Südtirol. Wenn man nicht auf der Autobahn durch Südtirol rast, sondern die gemütliche Strada del Vino nimmt, kommt man direkt daran vorbei – am Weingut Manincor am Kalterer See.
Hier bewirtschaftet Michael Graf Goëss-Enzenberg, ein direkter Nachkomme von Erzherzog Johann, 50 Hektar Reben streng nach biodynamischen Grundsätzen. Goëss-Enzenberg hat seit 1991, als er das Weingut übernahm, alle 50 Hektar praktisch komplett neu bepflanzt, darunter 12 Hektar unmittelbar rund um das Schloss. Aufgrund der Beschaffenheit der Böden habe sich ein Rotweinanteil von rund 70 % ergeben.
Das Eichenholz für die Fässer stammt zum Teil aus dem eigenen Wald, der Bergkristall für Der Graf hat vor einigen Jahren direkt neben dem 1608 erbauten Schloss Manincor – „Hand aufs Herz“ – in Sichtweite des Kalterer Sees einen top-modernen Keller so geschickt in den Weinberg gebaut, dass er von außen de facto unsichtbar ist: Behutsamkeit, Rücksicht auf die Natur sowie hoch entwickeltes ästhetisches Empfinden gehören zu den Prinzipien des Aristokraten, dessen Familie seit rund 300 Jahren in Südtirol Weinbau betreibt. Durch clevere Planung gelangt möglichst viel Sonnenlicht in den Keller, weder Maische noch Wein werden gepumpt, sondern fallen, gleiten oder fließen durch gezielte Nutzung der Schwerkraft sanft und schonend zu ihren jeweiligen Bestimmungsorten. Manincor verarbeitet ausschließlich eigene Trauben. 90 % werden ohne Reinzuchthefen, also „spontan“ vergoren. „Das schärft den Charakter der Weine und trägt zu ihrem eigenständigen Profil bei“, so Michael Goëss-Enzenberg – zwei Wesenszüge, die den Grafen ebenso auszeichnen wie seine Weine. zur Übersicht |
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