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Die Domaine Georges Vernay an der nördlichen Rhône gehört zu den besten Erzeugern von Condrieu-Weinen und bringt dabei die Rebsorte Viognier zur höchsten Qualität. Er zählt zweifellos zu den „quintessenziellen“ Weißweinen der Welt und ist seit Jahrhunderten – nicht zuletzt wegen seiner Seltenheit – eine Legende: Condrieu. Benannt ist der Wein nach dem gleichnamigen Weinbaudorf an der nördlichen Rhône, produziert wird er aus der Rebsorte Viognier, die in der mit 124 Hektar geradezu winzigen Appellation Condrieu ihre Ur-Heimat hat. Der Viognier hätte wohl nirgends auf der Welt einen besseren Platz hätte finden können als die heißen und kargen Böden der nach Südosten zur Rhône abfallenden Granithänge von Condrieu. Sie sind so steil und schwer zugänglich – ähnlich wie an der Mosel oder in der Wachau –, dass Maschineneinsatz praktisch unmöglich ist. Alles muss in aufwändiger Handarbeit erledigt werden. Aus dem ohnehin bereits sehr elitären Condrieu ragen einige Produzenten noch einmal heraus, darunter die nach ihren Gründer benannte Domaine Georges Vernay. Heute führt seine Tochter Christine Vernay das Weingut, sieben der insgesamt 18 Hektar liegen in der Appellation Condrieu, daraus werden die drei großen Weine der Domaine produziert:
Les Terrasses de l’Empire: 20.000 Flaschen Die streng selektionierten Trauben stammen aus 20 bis 40 Jahre alten Rebstöcken, werden mit Naturhefen spontanvergoren, langes Hefelager: All das ergibt tiefe, intensive Weine – wuchtig, würzig, mit relativ wenig Säure, sehr ausgewogen, mit exotischem Pfirsich-, Marillen- und Veilchenduft sowie im Mund geradezu explodierenden Aromen nach reifen, gelben Früchten – und dabei frisch und mineralisch. Einziger Wermutstropfen: Weltweit gefragte, noch dazu in so geringen Mengen produzierte „Wein-Ikonen“ wie der Condrieu sind nicht für ein Taschengeld zu haben. Aber jeder Euro, den man in einen Spitzen-Condrieu investiert, ist es wert. zur Übersicht |
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