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Die „Wein-Etappen“ der Tour de France
Vom 4. bis zum 26. Juli 2009 rollt das traditionsreichste Radrennen der Welt wieder durch Frankreich: die Tour de France. Auf dem Weg von Monaco nach Paris spulen die Fahrer in 21 Etappen unglaubliche 3.500 km ab.
Wir haben uns die 6 Etappen, die durch Weinbauregionen führen, etwas näher angesehen:
2. ETAPPE: Monaco – Brignoles 187 kmBei dieser Etappe durch die Provence geht es ums Image. Die Sprinter zeigen erstmals, was sie draufhaben. Einige Heißsporne reißen schon bei Kilometer 13 aus, werden aber bald wieder vom Hauptfeld geschluckt. Der Sprinterkönig zieht einen unwiderstehlichen Endspurt an, gewinnt die Etappe und stärkt sich mit einem erfrischenden Rosé von Château Sainte Marguerite.
5. ETAPPE: Le Cap d’Agde – Perpignan 196,5 km
Der Tourfavorit zeigt nach einer arg vom Wind gebeutelten Ausreißaktion das größte Durchsetzungsvermögen und gewinnt diese Etappe durch die Côtes de Roussillon. Wie das gelingt? Er nimmt 5 Kilometer vor dem Ziel einen wadenstärkenden Schluck Matassa Blanc 2007 aus seiner Trinkflasche, startet die entscheidende Attacke und schüttelt die Verfolger ab.
Empfehlung zur der Feier des Etappensieges: Les Calcinaires Blanc 2008, Domaine Gauby Domaine de l`Horizon Rouge 2007, Domaine de l`Horizon
6. ETAPPE: Gérone – Barcelona 181,5 kmNach Monaco und Marseille legt die Tour 2009 in einer dritten Mittelmeermetropole Zwischenstopp ein: Barcelona. Die katalanischen Hauptstadt ist der südlichsten Zielort der Tour-Geschichte. Der mühsame Anstieg auf den Montjuic liegt wohl eher den Kämpfern als den Sprintern. Der Etappensieger gönnt sich ein paar Tapas und dazu ein Glas Cava Reserva de la Familia von Juvé y Camps.
11. Etappe: Vatan – Saint-Fargeau 192 kmDie Fahrer sind nun auf halber Strecke der Tour, aber noch sind die großen Entscheidungen nicht gefallen. Falls sich auf dieser Etappe durch das Loire-Tal eine Vorentscheidung anbahnt, könnte sie den Kampf um das Grüne Trikot betreffen. Die Anwärter sind jedenfalls gut beraten, auf der Hut zu sein – und sich mit einem kräftigen Schluck Sancerre Grande Réserve 2008 von Henri Bourgeois zu stärken.
Alternative: Pouilly Fumé La Demoiselle de Bourgeois
12. ETAPPE: Tonnerre – Vittel 211,5 kmAuf dieser Flachetappe durch die südliche Champagne geht die Auseinandersetzung der Sprinter mit den kräftigsten Beinen in die nächste Runde. Abenteuerlustige Ausreißer, die wild entschlossen und robust sind, könnten die von den Teams festgelegten Pläne durchkreuzen, wenn sie sich zwischendurch mit einem prickelnden Blanc Souverain von Champagne Henriot erfrischen.
20. ETAPPE: Montélimar – Mont Ventoux 167 kmEinige der glorreichsten und tragischsten Ereignisse der Tour-Legende haben sich beim Anstieg auf den Mont Ventoux im südlichen Rhônetal zugetragen. Allerdings stand der Berg des Schreckens noch nie 24 Stunden vor der Zielankunft sprichwörtlich im Weg. Es spielt keine Rolle, welchen Vorsprung der Träger des Gelben Trikots hat, er muss den furchteinflößendsten Anstieg der Tour mit Angst und Demut in Angriff nehmen. Am besten, er genehmigt sich vorher zur Beruhigung der Nerven und zur Verbesserung der Durchblutung ein Gläschen Châteauneuf-du-Pape 2004 von Saint Cosme.
Alternativen: Côtes du Rhône Blanc 2008, Saint Cosme Coudoulet de Beaucastel Rouge 2006, Château de Beaucastel
21. ETAPPE: Montereau – Paris Champs-Élysées 164 kmDie Paris-Etappe ist die Krönung für den einen und eine Erlösung für alle anderen. Ein Sieg auf den Champs-Élysées befördert jeden Radrennfahrer auf den Olymp des Sports. Der strahlende Sieger trinkt mit Präsident Sarkozy ein Gläschen Champagner Brut Reserve von Billecart-Salmon und bekommt von Carla Bruni ein Küsschen.
Alternativ-Vorschlag: Cuvée Sainte Anne Brut Rosé, Chartogne Taillet zur Übersicht |
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