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Zeit für Gin und Tonic!

An heißen Tagen schreit der Körper nach ausgleichender Gerechtigkeit. Etwa in Form eines erfrischend kühlen, leicht bitteren Longdrinks mit Zitrusaromen: Gin and Tonic.

Dazu nehme man das dem Vernehmen nach derzeit beste Tonic Water der Welt: Es heißt Fever-Tree, kommt aus London und wird in den besten Restaurants der Welt, wie etwa in Ferran Adrias El Bulli oder im Fat Duck, serviert.

„Erfunden” wurde Fever-Tree vor fünf Jahren von Charles Rolls und Tim Warrillow. Beide hatten in der Gourmet-Gastronomie Erfahrung gesammelt und waren zur Überzeugung gekommen: Wenn 3/4 eines Longdrinks aus Tonic bestehen, muss das Tonic sehr gut sein. Denn hochklassiger Alkohol sollte nicht durch ein billiges, schlechtes Tonic entwürdigt werden.

Nun bestehen die meisten Tonic Waters eben nicht aus hochwertige Substanzen: Sie sind mit Sodiumbenzoat konserviert, enthalten billige, synthetisch erzeugte Zitronenaromen und künstliche Süßstoffe wie Saccharin – eine Kombination, die im doppelten Sinn den „guten Geschmack verdirbt“.

Das Tonic Water aus natürlichen Zutaten

Also gingen Rolls und Warrillow daran, ein neues Tonic Water ausschließlich aus hochwertigen, 100% natürlichen und frischen Zutaten herzustellen: Fever-Tree, benannt nach dem englischen Wort für den Cinchona-Baum, aus dessen Rinde Chinin gewonnen wird.

Das hochqualitative Chinin für ihr Tonic Water stammt aus dem Grenzgebiet zwischen Ruanda und dem Kongo. Dazu kommen frisches Quellwasser, Rohrzucker, das natürliche Aroma einer Bitterorangen-Sorte aus Tansania und acht natürliche pflanzliche Aromen, darunter etwa Ringelblumen-Extrakt.

Fever-Tree enthält viel Kohlensäure mit kleinen, champagnerartigen Bläschen, die für das besondere Kitzeln in der Nase, das Prickeln am Gaumen und einen guten Transport der Aromen sorgen.

Der Qualitätsphilosophie entsprechend wird Fever-Tree in Glasflaschen abgefüllt.

Beginnend in englischen Kaufhäusern, trat Fever-Tree bald seinen Siegeszug durch die Top-Bars an und setzte sich auch in Spanien, dem Gin and Tonic-Markt Nr. 1, durch. Das will etwas heißen!

Fever-Tree gibt es heute weltweit in 60% aller Spitzenrestaurants.
Und ab jetzt bei Wagner in Gmunden.

Gin and Tonic – ein historischer Exkurs

Gin and Tonic ist das typische Getränk des glorreichen britischen Empires. Die Offiziere ihrer Majestät tranken im kolonialen Indien etwa ab 1820 zum Schutz vor Malaria eine Mischung aus Wasser, Chinin und Zucker – Indian Tonic Water.

Um dessen sehr bitteren Geschmack zu verbessern, fügte man dem Tonic Water ein in England seit langem beliebtes Getränk hinzu: einen 1650 in Holland erstmals erzeugten Wacholderbeer-Schnaps namens Gin. Ein neuer Longdrink war geboren.

Der Ende des 19. Jahrhunderts in Amerika einsetzende Trend zu Cocktails und Longdrinks förderte die weltweite Popularität des Getränks. Kreationen auf Gin-Basis begannen die ganze Welt zu erobern und heute ist Gin and Tonic wohl eines der beliebtesten Bar-Getränke überhaupt.

Der ultimative Gin and Tonic

Zutaten

+ Gin: Wir empfehlen eine erstklassige Marke wie Blue Gin von Hans Reisetbauer.

+ kühlschrankkaltes Fever-Tree Tonic Water

+ ein ballonförmiges Rotweinglas

+ 4 Eiswürfel

+ ein Stück Limonenschale (die aromatischen Öle der Schale geben den Geschmack, nicht das Fruchtfleisch)

Zubereitung:
Zuerst das Eis, dann 1 Teil Gin (50 ml), 4 Teile Tonic Water (entspricht einer 200 ml Flasche Fever Tree) und die Limonenschale ins Glas geben – und genießen!

Fever Tree Tonic Water

Blue Gin Hans Reisetbauer


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