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Mad about Malt

Um den Liebhabern von seltenen schottischen Single Malt Whiskys eine größere Auswahl zu bieten, haben wir nun unser Sortiment erweitert. Darunter sind so renommierte Whisky-Brennereien wie Bowmore, Glen Ord, Cragganmore, Clynelish oder Miltonduff.

Blends und Single Malts
Schottland exportiert jährlich etwa 700 Millionen Flaschen Whisky. Um die Bezeichnung Scotch Whisky tragen zu dürfen, muss er in einer schottischen Destillerie hergestellt werden, mindestens 40 Volumenprozent Alkohol enthalten und mindestens drei Jahre in Eichenholzfässern reifen.

Der Großteil des schottischen Whiskys sind Blends, also Verschnitte mehrerer Jahrgänge bzw. verschiedener Hersteller. Das Non plus ultra allerdings sind die nur in kleinen Mengen verfügbaren Single Malt Scotch Whiskys, also die Produkte einzelner (single) Brennereien.
„Mad about Malt“ – heißt es unter Scotch-Freunden.

Vor einigen Jahren hat unser Cognac-Lieferant, Olivier Blanc, Eigentümer der renommierten französischen Destillerie Léopold Gourmel, seine Liebe zu Single Malts entdeckt. Blanc fährt jedes Jahr nach Schottland und kostet in kleinen, ausgesuchten Spitzenbrennereien des ganzen Landes Malt Whiskys, wählt jene Fässer einzeln (Single Cask) aus, die seiner Ansicht nach den Jahrgang am besten charakterisieren, und lässt sie dann an Ort und Stelle unter dem Etikett „Eilan Gillan“ in Flaschen abfüllen – ohne Zusätze, ohne Filtration.

So kommt der Charakter des jeweiligen Whiskys und der jeweiligen Destillerie am besten zum Ausdruck. Der Whisky-Freund kann je nach bevorzugter Geschmacksrichtung auswählen.

Die Herkunft ist wichtig
Wichtige Geschmackskriterien sind neben Herkunft, Qualität und Verarbeitung der Gerste (Scotch wird aus gemaischtem Gerstenmalz gebrannt) auch Qualität, Reinheit und Ursprung des verwendeten Quellwassers, die Trocknung des Malzes (so hinterlässt Torffeuer ein rauchiges Aroma), und schließlich die Art der Lagerfässer und die Dauer der Lagerung.

• Highland-Whiskys kommen aus dem schottischen Hochland nördlich der Linie Glasgow-Dundee. Sie sind eher kräftig im Geschmack.

• Südlich davon erstrecken sich die Lowlands mit weicheren und leichteren Whiskys.

• Die Region Speyside entlang des Flusses Spey liegt zwar in den Highlands, aber hier sind so viele Destillerien auf kleinem Raum zu finden, dass sich das Gebiet als eigener Whisky-Typus etabliert hat: eher rund, mild, fein, wenig bis gar kein Torfaroma.

• Islays sind Whiskys, die aus Destillerien der Hebriden-Insel Islay stammen. Sie gelten als sehr kräftig, mit typischen Rauch- und Torfaromen und salzigen Anflügen (Seeluft!).

Dieser regionale Herkunftstypus ist auf den Etiketten der Eilan Gillan-Whiskys angegeben, ebenso wie die Brennerei, der Jahrgang, die Art des Reifefasses und die Reifedauer. Sie liegt bei acht bis 15 Jahren. Je nach Brennerei hat der Whisky nach unterschiedlich langer Zeit eine gute Balance zwischen Destillerie-Charakter und fassbedingen Aromen erreicht. Bei den Eilan Gillan-Whiskys liegt die Reifezeit bei acht bis 15 Jahren.

Übrigens: Single Malts sind tolle Weihnachtsgeschenke!

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