Das Höhereck ist zum großen Teil ein Naturschutzgebiet. Die Erhaltung des
Trockenrasens ist für den Lebensraum selten gewordener Artenvielfalten von
Pflanzen, Insekten und Brutvögel von unschätzbarer Bedeutung. Die Pflege dieses
Trockenrasenrückens wird seit 2005 auch von Schafen unterstützt.
Die Weingartenlage am Höhereck ist eine der allerkleinsten in der Wachau. Durch
Erosion ist die Bodenstruktur am Höhereck sehr steinig, karg und seichtgründig.
1951 wurde dieser Weingarten mit eigenen Rebselektionen vom Grünen Veltliner
gepflanzt. Dieses Rebalter, Gföhler Gneis und eine südöstliche Ausrichtung direkt in
den Mentalgraben ergeben eine faszinierende Kombination. Und auch die Donau
spielt eine große Rolle. Durch ihren Strom saugt sie kalte Luft vom Hochplateau
Waldviertel durch den Mentalgraben und sorgt für gigantische
Temperaturunterschiede, welche den Ausdruck und Spannung des Weines nicht
enden lassen.
Unbändige Würze und extreme Mineralität erinnern an Feuerstein und Fels. Das
Aromabefinden führt in abgelegene Gebiete, eine enge Schlucht, der reißende Fluß
an strahlender Vielfalt und Finesse lässt vom Gaumen nicht mehr ab.








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