Der Sonvang wächst an einem Westhang des Paardebergs – einem Weinberg, der die Nachmittagssonne einfängt und genau deshalb seinen Namen trägt. Eine Assemblage aus elf Rebsorten, co-fermentiert und gemeinsam ausgebaut: 30 % Ganztrauben, 70 % entrappt, 25 bis 30 Tage Gärung, Pressung in einer alten Korbpresse. Anschließend reift der Wein in Betontanks und alten Fudern, die keine Holznoten abgeben, sondern eine langsame, natürliche Entwicklung fördern. Elf Monate auf der Hefe, unfiltriert abgefüllt.
Der 2024er – der erste Sonvang überhaupt – öffnet sich mit mediterranem Rosmarin, feinen Kräuternoten und leuchtend roten Früchten. Jugendlich und lebendig, mit einer eleganten, leichten Reduktion, die sein Reifepotenzial unterstreicht statt es zu verbergen.
Am Gaumen zeigen sich feine, aber feste Tannine von bemerkenswerter Klasse. Gemeinsam mit der Säure tragen sie den Wein zu einer enormen Länge. Ein erster Jahrgang, der bereits heute Größe andeutet – und Zeit braucht, um sie vollständig zu entfalten.