LANGSAM AUS PRINZIP

04.12.18

Langsam aus Prinzip


Ewald Tscheppe vom südsteirischen Werlitsch-Hof macht charakterstarke, biodynamische Weißweine. Seine „jüngsten“ Jahrgänge sind nun im Weinshop erhältlich. Bei Tscheppe heißt das: mindestens 2 Jahre gereift.

 

Manche, in großem Stil kommerziell denkende Weinproduzenten können es gar nicht erwarten, ihre Weine – kaum, nachdem die Trauben geerntet sind – auf den Markt zu werfen. Andere Winzer wieder haben die Langsamkeit geradezu zum Konzept erhoben. Zu ihnen gehört Ewald Tscheppe vom südsteirischen Weingut Werlitsch.

 

Der Bio-Winzer will, dass seine Weine zum bestmöglichen Zeitpunkt, also erst wenn sie die nötige Reife haben, auf den Markt kommen. Daher sollten Sie sich nicht über die Jahrgänge wundern, die wir Ihnen hier als die „jüngsten“ der Werlitsch-Weine präsentieren, und die nun bei uns im Weinshop erhältlich sind:

 

• Sauvignon Blanc vom Opok 2016

• Morillon vom Opok 2016

• Welschriesling vom Opok 2015

• Glück 2014 (maischevergoren)

 

sowie die älteren, gut zu trinkenden Ex vero-Weine

 

• Ex vero 2 Jahrgang 2005

• Ex vero 3 Jahrgang 2011

 

Diese Übersicht zeigt: Die Weine von Ewald Tscheppe sind definitiv nichts für Ungeduldige! Sondern etwas für langsame Genießer, die warten können und die sich nicht mit zuckerlartigen – primärfruchtigen – Aromaweinen begnügen, sondern etwas tiefer gehen wollen.

 

Biodynamiker mit Leib und Seele


Tscheppe und seine Frau Brigitte führen den Werlitsch-Hof mit 9 Hektar Weingärten im südsteirischen Leutschach an der Grenze zu Slowenien seit 2004.

 

Sie sind Biodynamiker mit Leib und Seele. Ihr Ziel ist es, „Weine zu keltern, in denen die feinen Geheimnisse der Natur enthalten sind. Das sind Weine, die leben, die bewegen und die positiv auf Gesundheit und Geist wirken. Und sie stehen immer für den Ort, wo sie gewachsen sind.“

 

Nicht die Rebsorte steht im Vordergrund, sondern Herkunft, Lage, Terroir und naturbelassene Weinbereitung. Deshalb sind Werlitsch-Weine mit Ausnahmen der Opok-Serie nicht reinsortig ausgebaut, sondern unterschiedliche Cuvées aus typischen südsteirischen Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Morillon (Chardonnay) oder Welschriesling.

 

Charaktervolle Naturweine


Die Weine Tscheppes sind immer mit Naturhefen spontan, manche auch mitsamt der Maische vergoren, reifen lange (siehe oben) in großen Holzfässern, sind kaum geschwefelt und werden unfiltriert abgefüllt.

 

Sie erinnern in Bezug auf Produktion und Geschmack an französische Vins Naturels bzw. Orange Wines, sind etwas gewöhnungsbedürftig für den ungeübten Gaumen, brauchen Zeit und Luft, sollten dekantiert, etwas wärmer als normale Weißweine und vorzugsweise aus Rotweingläsern getrunken werden, damit sich die vielschichtigen, tiefgründigen Aromen besser entwickeln können.

 

Glück in der Keramikflasche


Bekannt ist Werlitsch vor allem wegen seiner Weinserie Ex vero (lat.: aus dem Wahrhaftigen). Besonders empfehlen möchten wir Ihnen – auch als Geschenk für Naturweinliebhaber – das die in einer Keramikflasche abgefüllte „Glück“, eine anspruchsvolle, langlebige, komplexe Weißweincuvée, die einige Wochen auf der Maische spontanvergoren und dann zwei Jahre in großen Holzfässern gereift wurde.

 

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