IM ZEICHEN DER ELSTER

07.04.19

Im Zeichen der Elster


Thomas Straka aus dem Südburgenland zeigt, dass Welschriesling viel mehr sein kann als ein leichter Sommerwein. Sein würzig-komplexer „Prantner“ ist der beste Beweis dafür!

 

Thomas Straka aus dem südburgenländischen Rechnitz ist einer jener österreichischen Winzer (es werden immer mehr), die zeigen, welches Potenzial in der Rebsorte Welschriesling tatsächlich steckt, und dass dieser keineswegs immer nur als leichter, eher anspruchsloser Sommerwein daherkommen muss.

 

Um die wahren Möglichkeiten der Sorte auszuschöpfen, bieten sich Straka gute Voraussetzungen: alte Weinstöcke, interessante Böden, gutes, klassisches Winzerhandwerk und biologische Weinbaumethoden.

 

Welschriesling: die typische Weißweinsorte der alten Monarchie


Auf dem 8 ha großen Familienbetrieb, den Thomas in 3. Generation führt, liegt der Weißweinanteil bei 70 %. Der Welschriesling ist die (weiße) Leitsorte, so wie im gesamten Südburgenland.

Der Winzer pflanzt auch Riesling, Sauvignon Blanc und Weißburgunder, doch Strakas Herz gehört dem Welschriesling: „Neben Blaufränkisch ist er die typische Rebsorte der alten österreichischen Monarchie. Es gibt ihn in Norditalien, Ungarn, Slowenien, Kroatien, in Süd- und Ostösterreich.“

 

Rechnitz liegt am Südhang des 884 m hohen Geschriebensteins, der höchsten Erhebung des Burgenlandes und Westungarns. Hier geht der Alpenostrand in die ungarischen Tiefebene über. Am geologisch so genannten „Rechnitzer Fenster“ finden sich seltene, mit jenen in den Hohen Tauern (!) verwandte Böden aus kristallinem Schiefer und Magmagestein, die die Mineralität der Straka-Weine begünstigen.

 

Solche Welschriesling-Weingärten sind heute selten


Der Winzer arbeitet sehr naturnahe, hat auf biologischen Weinbau umgestellt, macht pure, authentische Weine, die – vor allem der als solcher nicht sehr aromatische Welschriesling – ihre Herkunft, das Terroir, sehr gut zur Geltung bringen.

 

Die beste Lage Strakas ist der „Prantner“: „Hier stehen über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben auf Schieferboden. Das sehr wertvolle Rebmaterial kam damals aus Sopron. So alte Welschriesling-Anlagen sind heute eine Seltenheit in Österreich.“

 

Eine ungewollte Auszeichnung


Auch dank biologischer Produktion ist der Welschriesling Prantner sehr straff, pur, fokussiert, würzig, komplex, langlebig. Er ist so anders als die amtliche Definition von Welschriesling aus dem Südburgenland, dass man Straka für den 2017er-Jahrgang des Prantner die staatliche Prüfnummer verweigerte: eine unbeabsichtigte Auszeichnung für diesen charakterstarken, individuellen und außergewöhnlichen Welschriesling!

 

Dass die Etiketten von Thomas Strakas Weinen von einer Elster geziert werden, ist natürlich kein Zufall: „Straka“ ist das tschechische Wort für den charakteristisch schwarz-weiß gefiederten Vogel, und ein Verweis auf die Herkunft der Familie aus Böhmen, von wo sie im 18. Jahrhundert ins Südburgenland gezogen war.

 

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