ERDE & FEUER

TESO LA MONJA, TORO

Erde & Feuer

Victorino und Almirez: Die fast schwarzen Weine von Teso La Monja aus dem spanischen Toro sind kräftig und intensiv, aber auch elegant und mineralisch. Wahre Seelenwärmer im trüben Spätherbst. 

Die Etiketten von Victorino und Almirez zeigen in erdig-feurigen Farben einen Stierkopf bzw. einen Mörser. Diese Symbole sowie die Form der Flaschen und die Dicke des Glases weisen deutlich darauf hin: Victorino und Almirez sind keine Leichtgewichte. 

Diese beiden fast schwarzen, mächtigen Tempranillos von Teso La Monja aus Toro sind intensiv, dicht, kraftvoll, mit Aromen nach dunklen Beeren, Schokolade, Kaffee, Gewürzen und Rauch. Aber auch – bei solchen Weinen im Sinne der Trinkfreude besonders wichtig – mit guter Balance, Eleganz und Mineralität.

Alles in allem: wahre Seelenwärmer im kalten Winter. 

Musterweingut der Familie Eguren

Toro, dieses bei uns kaum bekannte, nur 4.400 ha große Weinbaugebiet liegt am Fluss Duero rund um die Stadt Toro in Kastilien-León, auf halbem Weg zwischen Valladolid und der portugiesischen Grenze. 

Die heiße Region ist seit jeher bekannt für ihre dunklen, kräftigen Weine. Aber erst in den späten 1980er-Jahren wurde das Qualitätspotenzial des Bodens und der alten Rebstöcke richtig erkannt. Mit Hilfe moderner Kellertechnik und früherer Ernte gelang es, Weine auf internationalem Niveau zu produzieren. 

Das zog auch etablierte Weinproduzenten aus anderen Regionen Spaniens nach Toro, so wie die Familie Eguren, einen Big Player in der Rioja, die zur Dynamik Toros in den vergangenen 20 Jahren wesentlich beigetragen hat. 

Nachdem die Egurens 2007 ihr Weingut Numanthia an einen internationalen Konzern verkauft hatten, bauten sie mit dem Erlös in der Nachbarschaft gleich wieder eine neue Musterkellerei auf: Teso La Monja, das vor einigen Jahren von Spaniens einflussreichem Weinführer Guia Peñín zum besten Weingut des Landes gekürt worden war. 

Die Teso La Monja-Qualität ruht auf 4 Säulen

1. Nach Norden ausgerichtete, auf 600 bis 800 m Seehöhe liegende Weingärten. Das bedeutet in der Gluthitze Spaniens eine längere, gleichmäßigere Wachstumsperiode – dank der relativ kühleren Höhenlage und der geringeren Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. 

2. Die Tempranillo-Rebstöcke – hier in der regionstypischen Variante „Tinta de Toro“ – sind bis zu 130 Jahre, im Durchschnitt mehr als 50 Jahre alt und wurzelecht. Entsprechend gehalt- und charaktervoll sind die Trauben. 

3. Kalkhaltige Böden, die den Weinen Mineralität verleihen. 

4. Durch nachhaltige Bewirtschaftung der Weingärten und naturnahe Weinbereitung bleibt es den alten Rebstöcken überlassen, soviel wie möglich des Toro-Terroirs in die Trauben bzw. in den Wein zu transferieren. 

Die Weine von Teso La Monja 

Almirez: Tinta de Toro (Tempranillo), aus 20 bis 70 Jahre alte Reben, 12 Monate Fassreife 

Victorino: Tinta de Toro (Tempranillo), aus mehr als 50 Jahre alten, unveredelten Reben, 18 Monate in französischen Barriques.

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Teso La Monja
2016 | 0,75l | 14,5%
inkl. MwSt. zzgl. Versand
entspricht € 73,33 / 1 Liter
€ 55,00